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Herbst-Entdeckungstour: 7 Dinge, die du jetzt draußen findest

Bunte Blätter, glitzernde Spinnennetze und Eichhörnchen im Sammelstress: Der Herbst ist die beste Zeit für kleine Forscherinnen und Forscher.

22. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Foto: Ray eye, CC BY-SA 2.0 de, Wikimedia Commons

Wenn die Tage kürzer werden, glauben viele, in der Natur sei nichts mehr los. Das Gegenteil stimmt: Im Herbst bereiten sich Tiere und Pflanzen auf den Winter vor – und dabei kann man ihnen wunderbar zuschauen. Zieh dir wetterfeste Schuhe an, nimm das Handy mit und geh auf Entdeckungstour. Hier sind sieben Dinge, nach denen du jetzt Ausschau halten kannst.

1. Blätter in allen Farben

Grün sind Blätter wegen des Blattfarbstoffs Chlorophyll. Im Herbst baut der Baum ihn ab und holt sich wertvolle Nährstoffe zurück in Stamm und Wurzeln. Dann kommen gelbe und orange Farbstoffe zum Vorschein, die schon die ganze Zeit im Blatt waren. Das leuchtende Rot, etwa beim Ahorn, entsteht dagegen erst im Herbst neu.

  • Sammle Blätter in möglichst vielen Farben und leg sie zu einem Regenbogen.
  • Findest du ein Blatt, das gleichzeitig grün, gelb und rot ist?

2. Glitzernde Spinnennetze

An nebligen Morgen hängen Tautropfen in den Netzen und machen sie plötzlich sichtbar. Besonders schön sind die großen Radnetze der Kreuzspinne in Hecken und zwischen Gräsern. Im Spätsommer und Herbst lassen sich außerdem junge Spinnen an feinen Fäden vom Wind davontragen – diese glänzenden Fäden haben dem Altweibersommer seinen Namen gegeben.

3. Eichhörnchen im Sammelstress

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf. Darum vergraben sie jetzt Nüsse, Eicheln und Bucheckern an vielen verschiedenen Stellen. Nicht jedes Versteck wird wiedergefunden – und so pflanzen die kleinen Kletterer ganz nebenbei neue Bäume.

4. Pilze im Laub

Der Herbst ist Pilzzeit. Der Fliegenpilz mit seinem roten Hut und den weißen Flocken ist der bekannteste – und giftig. Viele Pilze leben in enger Partnerschaft mit Bäumen und tauschen über ein Netz aus feinen Fäden im Boden Nährstoffe aus.

5. Igel auf Futtersuche

Igel fressen sich im Herbst ein Fettpolster für den Winterschlaf an. In der Dämmerung kann man sie in Gärten und Parks schnaufen und rascheln hören. Laub- und Reisighaufen sind für sie ideale Winterquartiere – darum lieber eine Ecke im Garten unaufgeräumt lassen.

6. Früchte und Samen

Kastanien, Eicheln, Hagebutten, Ahorn-Propeller: Pflanzen haben sich viele Tricks ausgedacht, damit ihre Samen weit kommen. Manche fliegen, manche werden von Tieren gefressen oder versteckt, manche bleiben im Fell hängen.

  • Lass einen Ahornsamen von einer Bank fallen und beobachte, wie er sich dreht.
  • Achtung: Viele Beeren sind giftig. Anschauen und fotografieren ist super, in den Mund kommt nichts.

7. Vögel auf der Durchreise

Viele Zugvögel sind schon im Süden, andere kommen aus dem Norden zu uns, um hier zu überwintern. Mit etwas Glück siehst du hoch am Himmel Vogelschwärme in V-Form. Im Garten werden Meisen, Rotkehlchen und Amseln jetzt wieder auffälliger.

Mit Spurenfuchs auf Herbst-Safari

Wie viele der sieben Dinge findest du an einem einzigen Nachmittag? Mit Spurenfuchs fotografierst du jeden Fund, Fuchs Fini erkennt die Art, und für jede neue Art gibt es eine Sammelkarte für dein Album. So wird aus dem Herbstspaziergang eine kleine Expedition.

Quellen

Mit KI recherchiert und geschrieben, von uns vor der Veröffentlichung geprüft. Fehler entdeckt? Schreib uns an office@automata.at. Pilze und Wildpflanzen niemals nach einem Artikel oder einer App bestimmen und essen.

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